Völlig unverhofft ist es mir geglückt. Eines Abends beobachtete ich mein Aquarium und erwischte meine Puntius Tetrazona beim Balzen.
Ich musste sofort handeln, andernfalls wären sämtliche Eier den hungrigen Artgenossen zum Opfer gefallen.
Wegen der Leichräuberischen Eigenschaften der Barben musste ein zweites Aquarium her. Einen 5l Eimer hielt ich für ausreichend. Er wurde mit Aquarienwasser gefüllt.
Das trächtige weibchen (glücklicherweise das größte und gesündeste), sowie das “Alphamännchen” des Schwarmes fing ich aus dem Wasser und setzte beide in den Eimer, welchen ich mit einem Thermometer, einer Pumpe mit Sprudelstein sowie jede Menge Java-Moos besetzte.
Einige Schnecken waren noch im Moos. Im Grunde recht nützlich, da sie sich am übrigen Futter bedienen und somit helfen, den Wasserhaushalt in Ordnung zu halten.
Am nächsten Morgen war es schon geschehen und ich setzte das Pärchen wieder zurück ins Becken. Es dauerte einige Zeit bis ich Eier entdeckte. 2-3 konnte ich im Moos finden. Tatsächlich zählte ich heute, am 9. Tag nach dem Schlüpfen 13 kleine Barben.
2 Tage, nachdem die ich die Elterntiere aus dem Becken holte konnte ich bereits winzige Sumatras ausmachen. Sie hingen mit dem Auge an der Wand des Eimers, als würden sie diese als Saugnapf gebrauchen.
Es findet jeden tag ein Wasserwechsel von 1 Liter (als 20%) statt, allerdings kann und möchte ich den Mulm am Boden nicht absaugen, um keine Tiere zu erwischen.
Nach 6 Tagen sehen die kleinen schon Fischartiger aus und bekommen von mir Staubfutter der Marke Sera für 2,99. Pantoffeltierchen konnte ich auf die schnelle leider nicht auftreiben. Ich werde sicher bald auf frisch geschlüpfte Artemia zurückgreifen.
Mal sehen wie es weitergeht.





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